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Psychosoziale Notfallversorgung und Trauerbegleitung
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- es ist unfassbar, Ihr geliebter Mensch ist nicht mehr da.

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Einleitende Gedanken zur Trauerbegleitung

 

Aus eigener Erfahrung kann ich Sie nur ermutigen, sich diesem Kurs anzuschließen.
Mein persönliches Schlüsselerlebnis war kein Tod in der eigenen Familie (zum Glück nicht), sondern ein Erlebnis an meinem Arbeitsplatz.

Manchmal wird man als Gesprächspartner ausgesucht, obwohl man kein Schild auf der Stirn hat. Geht es dann um die Themen lebensverkürzende Krankheit, Sterben, Tod und Trauer, so finden die Gespräche meist in einem sehr leisen Ton oder in einer geschützten Umgebung statt. Manchmal bekommt man Schluckbeschwerden, weil man am liebsten aus der Situation heraus möchte.

Ich habe mir damals die Frage gestellt: "Was sage ich denn jetzt am Besten ? - und was kommt an oder was verletzt ?". Nach einigen Begegnungen habe ich mir persönlich gesagt: "Am Besten Du gehst Trauerenden aus dem Weg ! - ihnen ist nichts recht zu sagen. Alles ist falsch!"  Diese Aussage hat mich nicht befriedigt.

 

Ich wollte es wissen. "Wie begleitet man Menschen in der Trauer ?" 
Wo lernt man das ?

 

Hier ist Gelegenheit in diesem Kurs. Klar ist das Thema ein schweres Thema, aber es erfüllt auch und irgendwie verzaubert es auch. In der Gruppe ist vieles leichter auszusprechen. Aber auch die Creativen Dinge wie Malen, Erschaffen, Rollenspiele uvm. helfen vieles zu verstehen und vorzubereiten.

 

Oft werde ich gefragt: "wie kann eigentlich jemand zu solchen Menschen gehen?"
Ich antworte dann oft: "wie kann man an so einem Leid vorüber gehen ?"

 

Wir Tröster sind nicht perfekt, keinesfalls - aber wir sind da - ein aufrichtiger Gesprächspartner mit viel Herz, Emotionen und der Stille.

 

 

Dietrich Bonhoeffer hat es treffend formuliert:

„Ich glaube, ich bin ein schlechter Tröster. Zuhören kann ich, aber sagen kann ich fast nie etwas. Aber vielleicht ist schon die Art, in der man nach bestimmten Dingen fragt und nach anderen nicht, ein gewisser Hinweis auf das Wesentliche.

 

Auch scheint es mir wichtiger, dass ­eine bestimmte Not wirklich erlebt wird, als dass man irgend etwas vertuscht oder retuschiert. …

So lasse ich die Not uninterpretiert und glaube, dass das ein verantwortlicher Anfang ist, allerdings nur ein Anfang...“